Hilfe Kontakt
WTH Logo
WTH Referenzen Referenzen

Was ist denn das?

Auch in der Haustechnik gibt es eine Menge Fachbegriffe, die uns und Ihnen das Leben schwer machen. Einige haben wir hier zusammengestellt und wir wollen versuchen, sie Ihnen zu erklären - Gucken Sie mal wieder rein, es kommen immer wieder neue Themen hinzu. Und wenn Sie Fragen zu einem bestimmten Thema haben, helfen wir gerne weiter.


Abgasverlust
Ist Wärme, die mit heißen Kesselabgasen über den Schornstein verloren geht. Ist der Abgasverlust hoch, wird zuviel Energie verbraucht. Dadurch ist dann auch der CO2 - Ausstoß (Kohlendioxid) zu groß.

Beispiel: 4000 Liter Heizöl, gemessener Abgasverlust 12%.
Daraus folgt: 0,12 x 4000 Liter. = 480 Liter.

Tatsächlich ist der Wärmeverlust aber noch viel größer, denn Kondensationswärme, Strahlungs- und Stillstandsverluste bleiben bei der Abgasmessung unberücksichtigt.


^ nach oben


Brennstoff
Brennstoff bezeichnet ein brennbares Material, das gespeicherte Energie durch Oxidation, meist in Form einer Verbrennung, in nutzbare Energie umwandelt. Kernbrennstoffe wie Uran oder Plutonium werden dagegen nicht chemisch verbrannt, sondern Energie wird durch eine nukleare Kernspaltung oder eine Kernfusion gewonnen. Brennstoffe werden zur Wärmegewinnung eingesetzt, während Kraftstoffe (Treibstoffe) in Verbrennungsmotoren verwendet werden. Diese Definition der Begriffe ist unabhängig von der chemischen Zusammensetzung, so ist "Heizöl EL" ein Brennstoff, der unter der Bezeichnung Diesel als Kraftstoff vertrieben wird.

Weiterhin unterscheidet man natürliche und künstliche Brennstoffe. Natürliche Brennstoffe werden in der Form eingesetzt, in der sie der Umwelt entnommen werden. Künstliche Brennstoffe werden durch einzelne Verfahrensschritte aus den natürlichen Brennstoffen gewonnen.

Die Beurteilung der Qualität eines Brennstoffes hinsichtlich seines Vermögens Wärme zu liefern, kann durch seinen Heizwert oder durch seinen Brennwert erfolgen. Abhängig ist er davon, inwiefern das im Rauchgas als Dampf enthaltene Wasser energetisch genutzt wird (Brennwertnutzung). Bei Brennstoffen ohne Wasserstoff (gebunden bzw. als Wasser) sind die Werte für Brennwert und Heizwert identisch.


^ nach oben


Brennwerttechnik
Die Brennwerttechnik nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht (Heizwert), sondern auch zusätzlich deren Wasserdampfgehalt (Brennwert).
Brennwertkessel sind in der Lage, die in den Abgasen enthaltene Wärme fast vollständig zu entziehen und zusätzlich in Heizwärme umzusetzen und zu nutzen. Die Brennwertkessel verfügen über Hochleistungs-Wärmetauscher, die die Abgase bevor sie durch den Schornstein entweichen soweit abkühlen, dass der in ihnen enthaltene Wasserdampf gezielt kondensiert und die freigesetzte Kondensationswärme zusätzlich auf das Heizsystem überträgt.
Mit dieser Technologie erreicht ein Gas-Brennwertkessel einen Norm-Nutzungsgrad von bis zu 109%, ein Öl-Brennwertkessel bis zu 104%. Brennwertkessel arbeiten dadurch besonders energiesparend, was sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt schont.
^ nach oben


Bundesimmissionsschutz-Verordnung BImSchV/Grenzwerte
Durch die Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) sind für alle Öl- und Gasheizungen strenge Grenzwerte für Abgasverluste vorgegeben. Für alte Heizungen sind je nach Abgasverlust Austauschfristen vorgeschrieben. Seit dem 31. Oktober 2004 müssen circa 865.000 veraltete Heizkessel ausgetauscht werden, weil sie nicht mehr die Anforderungen an die Abgasgrenzwerte erfüllen.
Die BImSchV sieht für Kleinfeuerungsanlagen bis 25 kW, hierzu gehören nahezu alle Heizungen von Ein- und Zweifamilienhäusern, einen maximalen Abgasverlust von 11% vor. Für Anlagen über 50 kW Nennwärmeleistung sind 10% vorgegeben. Die Prozentangabe des Abgasverlustes Ihrer Heizung finden Sie auf dem letzten Messprotokoll des Schornsteinfegers.
^ nach oben


Energie - Einsparverordnung EnEV
Seit dem 1.Februar 2002 ist die Energie-Einsparverordnung (EnEV) – Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden – in Kraft. Neben grundsätzlichen Anforderungen an neu zu errichtende Gebäude, werden auch Fristen für den Austausch veralteter Heiztechnik festgelegt.

"Eigentümer von Heizkesseln in Mietobjekten, die nicht selbst genutzt werden, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und vor dem 1.10.1978 eingebaut wurden, sind bis zum 31.12.2006 außer Betrieb zu nehmen.
Wurden diese Kessel zwischenzeitlich nachgerüstet, so dass die zulässigen Abgasverlustgrenzwerte nach der 1. novellierte Bundes-Imissionsschutz-Verordnung (1.BImSchV) eingehalten werden bzw. wurde der Brenner nach dem 1.11.1996 erneuert, so verlängert sich diese Austauschfrist um 2 Jahre bis zum 31.12.2008."
^ nach oben


Fußbodenheizung
Warmwasser- Fußbodenheizungen sind für Wärmepumpenanlagen das ideale Wärmeverteilungssystem.
Fußbodenheizungen werden mit energiesparender Niedertemperatur betrieben. Der gesamte Fußboden dient als große Heizfläche. Daher kommen diese Systeme mit geringeren Heizwassertemperaturen (ca. 30 °C) aus. Weil sich die Wärme gleichmäßig vom Boden über den Raum verteilt, entsteht bereits bei 20 °C Raumtemperatur das gleiche Temperaturempfinden wie in einem auf herkömmliche Weise auf 22 °C beheizten Raum.
Bei der Wahl des Bodenbelages sollten Materialien mit geringem Wärmeleitwiderstand bevorzugt werden. Dadurch wird die Heizmitteltemperatur gering gehalten und es wird eine optimale Energieausnutzung erzielt.

Geeignet sind:
- Keramische Fliesen
- Natur- oder Betonstein
- Textilbeläge
- PVC
- Linoleum
- Laminate
- Parkett
^ nach oben


Niedrigenergiehaus
Der Begriff Niedrigenergiehaus ist gesetzlich nicht eindeutig definiert. Er hat sich für eine ökologische besonders fortschrittliche Bauweise etabliert. Durch die Anforderungen der Energie-Einsparverordnung (EnEv) ist die Niedrigenergiebauweise bei Neubauten inzwischen nahezu Standard. Als Anhaltswerte für die Klassifizierung von Gebäuden nach spezifischen Heizwärmebedarfskennwerten in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr gelten:

- Niedrigenergiehaus: 40-79 kWh/qma
- Drei-Liter-Haus: 16-39 kWh/qma
- Passivhaus: max. 15 kWh/qma
- bestehende Gebäude, je nach Wärmedämmung, 80-300 kWh/qma.
^ nach oben


Regenwasser nutzen
Zum versickern zu schade. Wer Regenwasser für Garten, WC-Spülung und Wäsche waschen nutzt, spart kostbares Trinkwasser und bares Geld (bis zu 40% der Wasserkosten).
^ nach oben


Sonnenenergie
Die eingestrahlte Sonnenenergie (Solarenergie) beträgt weltweit ca. 1.540.000.000.000.000.000 kWh/a. Das ist ca. das 15.000-fache des weltweiten Stromverbrauchs.
^ nach oben


Thermostatventil
Durch mehr oder weniger starkes Drosseln des Heizwasserstroms passt das Thermostatventil die Wärmeabgabe eines Heizkörpers dem jeweiligen Raumwärmebedarf an. Abweichungen von der gewünschten Raumtemperatur können durch Fremdwärmegewinne wie Beleuchtung oder Sonneneinstrahlung hervorgerufen werden. Heizt sich der Raum durch Sonneneinstrahlung über den gewünschten Wert hinaus auf, wird durch das Thermostatventil der Heizwasser-Volumenstrom automatisch reduziert. Umgekehrt öffnet das Ventil selbsttätig, falls die Temperatur, z.B. nach dem Lüften, niedriger ist als gewünscht. So kann mehr Heizwasser durch den Heizkörper fließen und die Raumtemperatur steigt wieder auf den gewünschten Wert an.
^ nach oben


Treibhauseffekt
Durch die Verbrennung der fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle wird CO2 freigesetzt. Seit Beginn der Industrialisierung bis zum Jahr 2004 ist der CO2 - Ausstoß um etwa ein Drittel gestiegen, was zu einer zunehmenden Erwärmung der Erdatmosphäre (Treibhauseffekt) geführt hat. 2004 veröffentlichten amerikanische Klimaforscher eine Untersuchung, die ergab, dass der CO2 - Anteil in den letzten zehn Jahren immer schneller angewachsen ist und ein neues Rekordniveau erreicht hat.

Der weltweite Energiebedarf wird bis zum Jahr 2030 um 60% steigen. Davon geht die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Weltenergiebericht 2004 aus. Zwei Drittel des zusätzlichen Bedarfs werden demnach aus Entwicklungsländern kommen und voraussichtlich zu 85% durch Öl, Gas oder Kohle gedeckt, was zu einem deutlichen Anstieg der CO2 - Emissionen führen werde.
^ nach oben


Umwälzpumpen
Umwälzpumpen ermöglichen den Transport eines flüssigen Mediums in geschlossenen Leitungen. Umwälzpumpen in Heizungsanlagen und Zirkulationsleitungen sollten nach heutigem Stand der Technik elektronisch geregelt und zeitlich gesteuert werden, um den Stromverbrauch hierfür zu minimieren.
^ nach oben


Wanne in Wanne
Eine unserer Spezialitäten: Ohne großen Aufwand und mit sehr, sehr wenig Schmutz machen wir aus Ihrer alten Wanne eine blitzblanke Neuheit. Auch ohne jegliche Stemmarbeiten. Wir können jede Wanne in jeder Form (Sechseck, Fünfeck, Oval, Rund, Rechteck oder Achteck) liefern.
Überzeugen Sie sich selbst.
^ nach oben


Wärmebedarf
Dies ist diejenige Wärmemenge, die zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Raum- bzw. Wassertemperatur maximal erforderlich ist

a) Wärmebedarf (Raumheizung) gemäß DIN 4701 zu ermittelnder Bedarf zur Beheizung von Räumen etc.

b) Wärmebedarf (Warmwasser) Bedarf an Energie oder Leistung, um eine bestimmte Menge Trinkwasser für Dusche, Bad, Küche etc. zu erhitzen.
^ nach oben


Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe heizt unabhängig von der Tages- und Jahreszeit mit sehr viel kostenloser Sonnenenergie, gespeichert in Erde, Wasser oder Luft.
Die Formel lautet: 75% Sonnenenergie, 25% Antriebsenergie = 100% Heizwärme.
Vorteile: Niedrige Heizenergiekosten kein Schadstoffausstoß, lange Lebensdauer.
Mit einer Wärmepumpe haben Sie Ihre Heizkosten im Griff.
^ nach oben


Wasserverbrauch
Wussten Sie, dass der durchschnittliche Wasserverbrauch bei ca. 127 Liter pro Person am Tag liegt?
^ nach oben


Wasserverschwendung
Wussten Sie ...

... dass ein tropfender Wasserhahn pro Stunde 0,7 Liter Wasser auslaufen läßt? Das sind 17 Liter am Tag.

... dass ein undichter Spülkasten über 20 Liter in einer Stunde in den Abfluß laufen läßt. Das sind 480 Liter am Tag und 173 ccm im Jahr = ca. 660,- €?
^ nach oben


Wirkungsgrad
Die ist das Verhältnis der bei einer Energieumwandlung gewonnenen Energie zur aufgewendeten Energie. Der Wirkungsgrad ist
immer kleiner als 1, weil in der Praxis immer Verluste z.B. in Form von Abwärme auftreten.
^ nach oben

AKTUELLES

Wessel & Tyc Haustechnik GmbH - News

Info Solarstrom speichern - seit Mai neue Förderung!
Die eingespeicherte Sonnenenergie auch abends nutzen. Neue KfW-Förderungen seit 1. Mai 2013. Mehr

Tipp ISH 2013 - Messespecial
Hier finden Sie Produktneuheiten und Innovationen der Messe ISH 2013. Mehr

Aktuelle Fördermittel
Alle Fördermittel auf einen Blick. Mehr

Info Achtung Stromfresser!
Fast 80% aller Heizungspumpen verbrauchen zu viel Strom. Mehr

Info Das moderne Badezimmer
Multimedia, Elektronik und fortschrittliche Technik im Badezimmer. Mehr